Einstürzende Utopien

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Ein Raum voller Dystopie.
Der Geschmack des Unmögliche lässt sich auf der Zunge zergehen, wie der Eiswürfel aus deinem Glas Gin Tonic in einer geschlossenen Hand. Verschwinden in dem Versuch wegzulaufen, zerschmolzen und aufgelöst in deinem eigenen Käfig. 
Wiederfinden in dem Schmutzigen, mit nichts als reinen Gedanken, gutmütig und großherzig.
Kein Versuch die Welt zu ändern, viel mehr zu verstehen, die eigenen Perlen zu entdecken und sie in ihr abzulegen. 

Wiedersehen!
Kein Abschied, zu schwer wäre es zu ertragen. Der Blick schweift ab und erkennt - das nur kurzlebig Bekannte. Ein Gesicht in der Menge. Am Ende: nur einer von vielen. 

Ein Raum voller Dystopie,
nun ohne Form und Grenzen, gewinnt dabei an Sinn, im Inneren verlieren sie den Verstand (und du auch!).

Ein Raum voller Utopien.
Alle scheinen sie mehr Energie einzuatmen, als es ihre Körper vertragen, Reste für später verstecken sich in ihnen, der Moment des Ausbruchs nicht planbar (so auch nicht gewollt).

Nur noch ganz kurz. 
Die Stunden zwei Wimpernschläge, zerrinnen wie Sand, vermischt, keine Tränen, mit Tropfen deines Körpers. 

Wie schön du tanzt, 
Hör nie auf, 
Hör nie auf.